Gender/Informatik

Jens Thiel, Freitag, 09 January 2004, 22:21 Uhr
Gender/Informatik

DieHochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die sicher bisvor kurzem noch schlicht Fachhochschule Hamburg hiess, sucht neues Personal, eine Professorin:

„Die Bewerberin soll zwei Schwerpunkte gleichermaßen vertreten:
Zum einen soll die Bewerberin im Hamburger hochschulübergreifendenStudienangebot Gender und Queer Studies interdisziplinär undpraxisorientiert Lehre an der Hochschule für AngewandteWissenschaften anbieten. […] Aspekte der feministischenNaturwissenschafts- und Technikforschung sollen verknüpft werdenmit aktuellen Entwicklungen in der Informatik. Hierzu werdenfachbereichsübergreifende Lehrangebote begrüßt.
Zum anderen soll die Bewerberin im Fachbereich Medientechnik derHochschule das Fach Informatik vertreten, vorzugsweise in mediennahenSchwerpunkten. Die Lehre kann auch im Bereich naturwissenschaftlicherGrundlagen erfolgen.
Die Idealkandidatin hat ein technisches oder naturwissenschaftlichesStudium abgeschlossen und verfügt auch über Erfahrungen imBereich Gender Studies.“

Ist das jetzt konzeptioneller Unfug oder aus der Armut geborener? Dasmit den Elite-Universitäten wird hoffentlich anders laufen.
Und da auch Queer Studies gelehrt und geforscht werden sollen,würde ich doch eher Ästhetische Philosophie alsErgänzung empfehlen statt Informatik. Aber halt: die KollegInnensuchen ja ..

 

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