GPS

Echtzeit-GPS-Über­wachung mit Google Earth
Tool ermöglicht die Darstellung von Bewegungen von Objekten oder Personen

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Fuhrparkmanagement in Echtzeit bietet GPSoverIP in Verbindung mit Google Earth. Die kostenlose Software stellt Bewegungen von Personen und Objekten in dem Satelliten-Tool detailgetreu nach. Das Zielobjekt muss mit einem sogenannten GPS-Auge ausgestattet sein, einem Sendegerät, das in regelmäßigen Abständen die Koordinaten an ein Internet-Gateway schickt.

So groß wie eine Zigarettenschachtel

„Das Sendeteil ist so groß wie eine Zigarettenschachtel und wird im Fahrzeug montiert“, erklärte André Jurleit, Sprecher von GPSoverIP, im pressetext-Gespräch. „Es baut via GPRS eine permanente Internetverbindung auf. Die Daten werden verschlüsselt durch ein eigenes Protokoll übertragen. Übermittelt werden nur die notwendigsten Informationen, womit das Datenvolumen in Grenzen gehalten wird.“ Abgefragt können die Standortinformationen über einen Webdienst werden. „Firmen haben nun die Möglichkeit die Informationen in Software zu integrieren“, führte Jurleit aus. Im aktuellen Fall wurde Google Earth mit den GPS-Daten gefüttert. „Durch die Abfrage im Sekundentakt kann die Bewegung in Echtzeit dargestellt werden“, so der Unternehmenssprecher.

Spediteure, Kurierdienste oder Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettung

Hauptzielgruppe für das Ortungssystem sind Spediteure, Kurierdienste oder Einsatzfahrzeuge von Polizei und Rettung. „Wir sind jedoch gerade mit der Entwicklung von kleineren Sendegeräten beschäftigt, die zur Personenortung verwendet werden können“, sagte Jurleit. Das GPS-Auge kostet 199 Euro. Für die Internetunterstützung fallen zusätzlich monatliche Gebühren an. Für 33,95 Euro werden die Daten alle 20 Sekunden aktualisiert. Die Ortung im Sekundeninterwall kosten 40,95 Euro.(pte)