Google Base heizt die Phantasien an

Der vergangene Woche online gegangene Datenbankdienst Google Base lässt sowohl Freunde als auch Konkurrenten des Suchmaschinen-Giganten etwas ratlos zurück. Technology-Review-Kolumnist Eric Hellweg hat den Dienst unter die Lupe genommen und findet, er wirke „zumindest aus Nutzersicht eher wie eine Lösung, die noch nach einem Problem sucht“.

Im Unterschied zu bisherigen Zusatzdiensten stehe Google auf diesem Gebiet ein harter Kampf bevor, weil hier Dienste – Upload und Tagging – angeboten werden, die Konkurrenten wie Flickr, YouTube, eBay, Craigslist, MySpace oder Ourmedia bereits jetzt bieten.

Trotz Spekulationen diverser Medien, Google Base sei der Todesstoß für Angebote wie die Auktionsseite eBay oder den vor allem in den USA populären Anzeigenmarkt Craigslist, geben sich die anderen Anbieter gelassen. „Wir sehen Google Base nicht als Konkurrenten“, meint beispielsweise Craigslist-CEO Jim Buckmaster.

Wirklich interessant wird es für Google Base, sobald die Inhalte auch über Googles Hauptsuche erreichbar sind. Firmensprecher Nathan Tyler sagt, dass das passieren wird, auch wenn man noch keine entsprechenden Pläne bekannt zu geben habe. Einfach wird das allerdings nicht: Laut Tyler nutzt Google Base ein völlig anderes Ranking-System als die Internet-Suchmaschine.

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(wst/Technology Review)

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